Budget 2026:

Warum wir Nein gesagt haben – und was jetzt passieren muss

Der vorgelegte Haushaltsvoranschlag 2026 wurde im Gemeinderat mit 11 zu 6 Stimmen abgelehnt. Diese Entscheidung war notwendig, da zentrale Punkte im Budget nicht berücksichtigt wurden.

Konkret braucht es:

  • Leistbaren Wohnraum für Neustifter:innen

  • die Realisierung der PV-Anlage am Schulcampus

  • die Umsetzung der ersten Ausbaustufe des Gewerbeparks Kampl

  • einen eigenen Budgetansatz für zusätzliche schulische Kapazitäten

  • die Sicherung des Siedlungsraums (z. B. Verbauung Zegger)

  • den Ausbau von Kindergartenplätzen und sichere Schulwege

  • Gehsteige, eine ausreichende Sanierung der Gemeindestraßen und energieeffiziente Beleuchtung

  • eine verlässliche Unterstützung unserer Vereine

  • die Unterstützung von Feuerwehr und Bergrettung – (Ein entsprechendes Strategiepapier der Feuerwehr wurde im Gemeinderat präsentiert.

  • einen vergünstigten Eintritt im STUBAY für Neustifter:innen

  • sowie einen verantwortungsvollen Umgang mit Gemeindeeigentum:
    Verkäufe nur dann, wenn dadurch konkrete Projekte entstehen und Erlöse zweckgebunden verwendet werden.

Besonders wichtig ist dabei, dass bereits beschlossene Projekte endlich umgesetzt werden. Der Gewerbepark Kampl und die PV-Anlage am Schulcampus waren bereits in den Haushalten 2024 und 2025 enthalten. Dass diese Maßnahmen bis heute nicht realisiert wurden, zeigt deutlich, dass es nicht an Beschlüssen, sondern an der Umsetzung durch den Bürgermeister fehlt.

Mit der Ablehnung des Budgets hat der Gemeinderat ein klares Signal gesetzt. Ziel ist keine Blockade, sondern sicherzustellen, dass ein Budget von rund 22 Millionen Euro auch konkrete Mittel für eine sinnvolle und nachhaltige Entwicklung unserer Gemeinde enthält.

 

Update: Neder – WIR schaffen Wohnraum!

Ein weiterer Gemeinderatsbeschluss, der mit 11 zu 6 gegen die Gemeinschaftsliste gefasst wurde, beginnt nun aufgrund der Initiative von Junges Neusitft Früchte zu tragen. Das Projekt zur Schaffung von leistbarem Wohnraum am Standort der ehemaligen Volksschule Neder nimmt konkrete Formen an.

Trotz der Tatsache, dass uns seitens der Gemeindeführung der Einblick in wesentliche Planunterlagen verwehrt wurde, ist es Junges Neustift gelungen, erste Gespräche mit einem gemeinnützigen Wohnbauträger zu führen. Diese Gespräche waren entscheidend, um überhaupt eine tragfähige Grundlage für einen positiven Beschluss im Gemeinderat zu schaffen.

Bereits in der kommenden Woche werden die Projektunterlagen verschiedener Wohnbauträger im Gemeinderat präsentiert. Damit geht das Vorhaben in eine entscheidende Phase, und wir sehen einer zeitnahen Realisierung des Wohnbauprojekts positiv entgegen.

Noch zu klären ist die Frage des zukünftigen Verbleibs für jene Vereine, die das Gebäude bisher genutzt haben. Aus unserer Sicht ist es wichtig, dass diesen Vereinen geeignete Flächen zur Verfügung gestellt werden.

 

Wir werden weiterhin genau hinschauen, Missstände aufzeigen und konkrete Lösungen einfordern – im Interesse der Neustifterinnen und Neustifter!

Wir für unsere Gemeinde.

Eure Mandatare der Liste Junges Neustift.
Und freuen uns auf weitere Kontaktadressen aus Eurem Umfeld und offenes Feedback.

Bitte einfach die jeweiligen Adressen an news@junges-neustift.at senden.

Danke!